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Hausrat


Hausrat sind alle beweglichen Sachen, die nach dem Lebens-und Vermögensverhältnissen der Eheleute und der Kinder für die familiäre Lebensgestaltung bestimmt sind. Nicht darunter fallen deshalb die zum persönlichen Gebrauch bestimmten Gegenstände der Eheleute. Wertsachen können dazu zählen, wenn sie der Ausschmückung der Ehewohnung gedient haben und nicht lediglich zur Kapitalanlage angeschafft

worden sind. Auf die Eigentumslage kommt es bei der Frage,

ob es sich um Hausrat handelt, nicht an. 


Hausratsgegenstände sind beispielsweise:

 Möbel und Wohnungs-Einrichtungsgegenstände,

Geschirr, Bettwäsche,Literatur, es sei denn,

 es handelt sich um Fachliteratur, 

 TV- und Videogeräte,  Stereoanlage,PC, 

 soweit nicht für Berufs-Zwecke benutzt.


Kein Hausrat sind dagegen:

 Einbauküche,  Badezimmereinrichtung, 

 Einbaumöbel, Gegenstände,  die der Kapitalanlage dienen,

Kleider und Schmuck, die zum persönlichen Gebrauch eines Ehegatten bestimmt sind, Werkzeuge, die dem persönlichen Hobby  eines Ehegatten dienen.

Der nicht als Familienfahrzeug genutzte PKW. Ein PKW wird  ausnahmsweise als Hausrat angesehen, wenn die gemeinschaftliche Nutzung zum Zweck der Haushalts und der

Lebensführung deutlich überwiegt. Hausrat ist  also nur die sogenannte Familienkutsche, die überwiegend zum Einkaufen, Transport der Kinder  und zu Urlaubs-

 und Freizeitzwecken benutzt wird.  

Wird das Fahrzeug dagegen überwiegend von einem Ehegatten beruflich oder leihen privat genutzt ist es kein Hausrat,  sondern gehört in den Zugewinn.


Eine bloße teilweise Mitbenutzung für familiäre Zwecke rechtfertigt aber keine Zuordnung zum Hausrat.

Ein Pkw, der im Alleineigentum eines Ehegatten steht,

unterliegt grundsätzlich wiederum dem Zugewinn.



 

Verteilung des Hausrats bei Trennung 


Während der Trennungszeit kann das Familiengericht bei Bedarf eine vorläufige Nutzungzuweisung an den Gegenständen des Hauses treffen, wobei dann die Eigentumslage unverändert bleibt.

Einigen sich die Parteien während der Trennungszeit über die Verteilung des Hausrats, ist dies im Zweifel nur als Benutzungsregelung anzusehen.



Verteilung des Hausrats nach Scheidung 


Hausrat, der beiden Ehegatten gehört,  ist gerecht und zweckmäßig zu verteilen.


Stehen hingegen Gegenstände im Alleineigentum eines Ehegatten, dann ist dieser nur ausnahmsweise dem anderen Ehegatten zuzuweisen, wenn dieser auf die betreffende Sache absolut notwendig angewiesen ist.


 Hausrat, der während der Ehe für den gemeinsamen Haushalt angeschafft worden ist gilt als gemeinsames Eigentum.






 

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