RECHTSANWALTSKANZLEI  LAMOTTKE

 

 Kündigungsschutz online

Sie haben eine Kündigung durch Ihren Arbeitgeber erhalten?


Ich helfe Ihnen verlässlich dabei,

  • eine ungerechtfertigte Kündigung abzuwehren bzw. 
  • eine Abfindung durchzusetzen


Wenn ein Arbeitnehmer eine Kündigung erhält, ist dies für viele Arbeitnehmer zunächst ein grosser Schock und sorgt für Verunsicherung. Das muss es nicht zwangsläufig, denn in vielen Fällen kann eine Kündigung verhindert oder zumindest herausgeschoben werden, oftmals kann auch eine Abfindung erreicht werden. 


Unverbindliche Online-Prüfung Ihrer Kündigungssituation:

Beantworten Sie die Fragen 1-6 im nachfolgenden Formular. 


1. Wann haben Sie das Kündigungsschreiben erhalten? 

Bitte geben Sie das genaue Datum an.

Nach dem Gesetz muss ein Arbeitnehmer spätestens 3 Wochen nach Erhalt der schriftlichen Kündigung gegen diese vorgehen. Andernfalls würde ein Arbeitsgericht den Fall ohne Prüfung abweisen und die Kündigung ist rechtswirksam.


2. Seit wann arbeiten Sie für Ihren Arbeitgeber?

 Bitte geben Sie das genaue Datum an.

Nach dem Kündigungsschutzgesetz genießen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erst dann Kündigungsschutz, wenn sie seit mindestens sechs Monaten bei einem Arbeitgeber beschäftigt sind. Weiterhin ist die Dauer der Betriebszugehörigkeit wichtig für die Berechnung der Kündigungsfrist und zudem ein wesentlicher Faktor für die Berechnung der  Höhe einer möglichen Abfindung.


3. Wie viel verdienen Sie im Monat (Bruttobetrag in Euro)?

Ihr Bruttomonatsgehalt ist ein wesentlicher Faktor aus dem sich die Höhe der zu erwartenden Abfindung errechnet.


 

4. Wie viele Mitarbeiter sind bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt?

Das Kündigungsschutzgesetz greift nur bei Betrieben mit mehr als 10 Vollzeitmitarbeitern, jedoch gibt es Ausnahmen von diesem Grundsatz (z.B. bei Filialbetrieben oder jenen, die Teil einer Unternehmensgruppe sind). Sollten Sie sich unsicher sein, nehmen Sie auf jeden Fall kostenlos Kontakt zu mir auf.


5. Was ist der Kündigungsgrund?

 a. betriebsbedingt

b. verhaltensbedingt

c. krankeitsbedingt

d. diskriminierndbedingt (bitte kurz schildern) 

e. sonstiger Grund (bitte kurz schildern) 


6. Verfügen Sie über eine Rechtsschutzversicherung oder benötigen Sie Prozesskostenhilfe?





Häufig sind Kündigungen keine einfachen Sachverhalte. Deshalb können Rückfragen entstehen, die für eine bessere Einschätzung ggfs. weiter geklärt werden müssen. Hilfreich ist es oft, wenn Sie mir bereits für Ihre unverbindliche Anfrage das Kündigungsschreiben zumailen unter:

ra.lamottke@t-online.de 


Ist das Coronavirus ein Kündigungsgrund?

Kündigungen meist unwirksam!

Auch in Zeiten der Corona-Krise gilt der übliche Kündigungsschutz. 

1. Eine fristlose Kündigung ist daher grds. unwirksam.

Insbesondere wenn der Arbeitnehmer länger als ein halbes Jahr beschäftigt ist und der Arbeitgeber mehr als zehn Mitarbeiter hat, gilt das Kündigungsschutzgesetz. Dann kann der Arbeitgeber nicht einfach so kündigen.

Eine fristlose Kündigung ist nur dann gerechtfertigt, wenn eine schwerwiegende Pflichtverletzung seitens des Arbeitnehmers vorliegt. Das heißt, sie ist immer nur verhaltensbedingt. So eine fristlose Kündigung ist zum Beispiel wirksam, wenn ein Mitarbeiter der Arbeit aufgrund der Angst vor dem Coronavirus fernbleibt oder Atemschutzmasken stiehlt. 

2. Die aktuelle Lage führt dazu, dass viele Arbeitnehmern betriebsbedingte Kündigungen erhalten.

Es stimmt aber nicht, dass alle Unternehmen gleich insolvent sind. Zwar haben sie möglicherweise keine Aufträge, aber staatliche Hilfen stehen zur Überbrückung bereit und in einigen Monaten kann die Quarantäne aufgehoben sein. 

Innerhalb von drei Wochen muss nach dem Kündigungsschutzgesetz eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht eingereicht werden. Wird die Frist nicht eingehalten, ist die ausgesprochene Kündigung automatisch wirksam.

Die Chancen, mit der Klage erfolgreich zu sein, stehen gut. Handelt es sich um eine betriebsbedingte Kündigung aufgrund fehlender Aufträge oder drohender Insolvenz, wird in Zeiten der Hektik  oft gegen arbeitsrechtliche Vorgaben verstoßen. Zum Beispiel unterzeichnet eine nicht berechtigte Person die Kündigung und nicht der Chef. Wer seinen Job trotz aller Bemühungen nicht retten kann, hat dennoch gute Chancen auf eine angemessene Abfindung. Schon allein deswegen lohnt es sich, zu klagen.

Auch Erkrankten darf nicht gekündigt werden

Eine krankheitsbedingte Kündigung, weil ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurde und in Quarantäne muss, ist unzulässig.  Auch wenn jemand bereits öfter krank war, ist eine fristlose Kündigung meist unwirksam. 


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